THE END OF AN ERA

3. Januar 2015

"Manchmal ist es Zeit. Zeit für etwas Anderes. Zeit für etwas Neues. Zeit für einen Neustart. So verhält es sich nun letztendlich auch mit MINDLESS. Es war immer mein großes Projekt, mein Baby, wenn man es so will. Aber wie gesagt: es war. Mittlerweile fühlt sich MINDLESS zu jung, zu rosarot für mich an. Wir haben uns auseinander gelebt.

Das mag jetzt für einige eventuell zu dramatisch ausgedrückt sein. Aber genau so verhält es sich - dieses Kapitel meines Lebens scheint abgeschlossen, ich würde sogar so weit gehen es folgendermaßen zu beschreiben: MINDLESS gleicht der Kleinkindkleidung, die ich verwachsen habe und die mir längst nicht mehr passt, weder von der Größe, noch vom Stil her. MINDLESS steht für meine Stilfindungsversuche, Internatswochenenden und Selbstunsicherheiten. 

Versteht mich bitte nicht falsch, weder schäme ich mich für diese Zeit, noch verbinde ich unangenehme Gefühle und Erinnerungen mit meiner MINDLESS-Ära. Aber alles im Leben verändert sich und gerade jetzt habe ich so große Veränderungen bereits durchlebt im letzten Jahr oder stehe direkt vor ihnen, sodass MINDLESS nicht mehr meiner aktuellsten Version entspricht und ich bin nicht der Ansicht, dass eine einfache Veränderung hier es passender machen würde. 

Deshalb brauche ich einen Neustart - und zwar einen absoluten. Ich habe hierüber viel nachgedacht und auch wenn es sich einerseits traurig anfühlt, mein Projekt, dass mehrere Jahre lang nun eine Herzensangelegenheit für mich war, aufzugeben und vollständig hinter mir zu lassen, weiß ich genau, dass es das Richtige ist und dass ich es tun muss, denn Altlasten mit sich herum zu tragen ist nie sinnvoll. 

Das soll nicht heißen, dass ich mich endgültig von der Blogger-Welt verabschiede. Nur MINDLESS wird es nicht mehr sein und bis zu einem neuen Projekt wird es noch etwas dauern - aber es wird kommen. Bis dahin bin ich vor allem auf Instagram und Ask zu finden, ab und zu vielleicht auch mal Twitter. Wenn ihr also gerne Teil des Neuen werden wollt, könnt ihr ja meine Accounts auf diesen Plattformen verfolgen, dann werdet ihr erfahren, wenn es so weit ist.

WHAT I BELIEVE IN

26. Oktober 2014

Ich glaube an die Ehrlichkeit der Menschheit, das Bestreben stets das Richtige zu tun und die Hilfsbereitschaft aller. Ich glaube daran, dass Freunde und Familie eins sind und wir beides dringend brauchen. Ich glaube daran, dass jeder Mensch von Geburt aus dieselben Chancen haben soll und weder Aussehen noch sexuelle Orientierung noch Glaube noch Nationalität ihm dabei im Wege stehen soll.

Ich glaube an die Schönheit eines Sonntagmorgens. An ein gemeinsames Aufwachen und Liegenbleiben. An den Geruch von frisch übergossenem Tee und warmen Brötchen. Daran, dass dies das pure Glück ist und dies durch nichts zerstört werden kann. Ich glaube an einem Tag im Bett, dass Schlaf die beste Medizin ist und Aufstehen ein Fehler sein kann.

Ich glaube an eine Liebe wie die von Chuck und Blair, Hermine und Ron oder Meredith und Derek. An eine Liebe, die so intensiv ist, dass sie gar nicht nicht existieren kann. An eine Liebe mit Happy End. Daran, dass man trotz aller Schwierigkeiten und Hindernisse, die man sich selbst bereitet oder in den Weg gestellt hat, trotz böser Worte und ein sich vom Anderen abwenden, sich wieder eine Chance gibt und es schafft.

Source
Ich glaube sowohl an unseren freien Willen als auch an die Existenz des Schicksals. Ich glaube, dass beide Hand in Hand darüber entscheiden, welchen Lauf unser Leben nimmt. Ich glaube, dass das eine ohne das andere nicht existieren kann.

Ich glaube, dass Dankbarkeit eines der größten Geschenke ist. Dass sie der Schlüssel zum Glück ist und sie empfunden werden muss. Dass ihr Nichtvorhandensein uns bitter und griesgrämig macht. 

Ich glaube an die Musik und den Tanz. Dass jeder tanzen kann und sollte. Dass Musik unsere Stimmung immer verbessern kann. Dass das Unterschätzen der beiden uns viele schöne Erlebnisse kosten und uns neue Perspektiven verwehren kann.


Ich glaube an die Freiheit. Und das in jedem erdenklichen Sinne. Ich glaube, dass sie wirklich existiert und für jeden etwas anderes bedeutet. Ich glaube, dass Freiheit erreichbar ist, ohne die Notwendigkeit des Verzichts oder des Loslassens.

Ich glaube an das Ich. Ich glaube, dass wir uns selber akzeptieren und lieben müssen, um geliebt zu werden. Daran, dass Selbsthass eine der zerstörerischsten und gefährlichsten Gewalten darstellt und dass Selbstakzeptanz nichts mit Arroganz zu tun hat.

An all dies glaube ich.

Laura S.

EVERYDAY LIFE: WHAT'S UP

21. Oktober 2014

Die Herbstferien sind gerade vorbei und schon steht wieder einiges an. Die nächsten Wochen werden mit Abgabeterminen, Kursarbeiten, Tests und Vorträgen nur so gefüllt sein. Aber auch im Bereich der persönlichen Entscheidungen stehe ich mal wieder vor einigen verschiedenen Kreuzungen. Und euch gebe ich nun einen kleinen Einblick, was in meinem Kopf so rumspukt, was sich in letzter Zeit getan hat und was eventuell noch passieren könnte.

Anfangen sollte ich vielleicht bei einer der größten Veränderungen, die ich bisher mit euch lediglich über Instagram geteilt habe. Meine Haare abschneiden - das wollte ich seit Februar, seit meinem kleinen aber feinen Urlaub in Barcelona. Seit dem habe ich immer wieder mit dem Gedanken gespielt und in den Ferien habe ich dann endlich den Mut aufgebracht es durchzuziehen. 
   Ein Post, in dem ich euch erzähle wo ich meine Haare hab, wie viel das  
   gekostet hat, ob ich zufrieden bin und vieles mehr wird natürlich noch folgen.
 
Auch noch innerhalb der Ferien habe ich an der ersten "Get to know us"-Seite gewerkelt, meine könnt ihr hier (klick) also bereits ansehen. Wenn ihr Fragen habt, die ihr noch gerne dort beantwortet sehen würdet, schreibt das uns einfach via Ask (Links in der Sidebar, in die Martina natürlich auch noch aufgenommen wird so bald wir dazu kommen) oder in die Kommentare, macht aber am Besten gleich kenntlich, dass es um die Seite geht indem ihr den Hashtag #gettoknowmindless verwendet! :)

 
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